Sustainability apps: part 2

Vom Handy aus Gutes tun? Dafür sorgen, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden? Unternehmen dazu bringen, weniger Plastik für ihre Produkte zu verwenden? All das geht! Und zwar mit bestimmten Apps rund ums Thema Nachhaltigkeit. 

+++ Bei diesem Post handelt es sich um den zweiten Teil eines Artikels über Apps zum Thema Nachhaltigkeit. Hier gelangst du zum ersten Teil des Artikels, in dem ich bereits sechs Nachhaltigkeits-Apps vorgestellt habe. +++

Eine Mahlzeit spenden, Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten oder die eigene Wasserflasche auffüllen – Heute geht es vor allem um Lebensmittel und Essen! Alle Apps, die ich mit dir teile, sind sowohl für dein Android-Smartphone, als auch für dein iPhone erhältlich. 

1. NABU Siegel-Check

Nachhaltigkeitsapps: NABU Siegel Check Icon

Die Siegel-Check App von NABU tut genau das, was der Name verspricht: Verschiedenste Siegel, die auf Lebensmitteln zu finden sind, werden auf ihre Nachhaltigkeit für Natur und Umwelt hin geprüft. Neben einer einfachen “Ampelbewertung” (rotes, gelbes oder grünes Symbol) erhält man Informationen über das Siegel und die Bedingungen, die erfüllt werden müssen, damit Produkte das Siegel tragen können. Ich finde die App super, um einen Überblick zu bekommen und sich im Siegel-Dschungel zurecht zu finden. Die bekanntesten Siegel sind in der App zu finden. Die App ist kostenlos.

So funktioniert’s: In der App kann man entweder ein Siegel direkt einscannen (hierfür ist eine Internet-Verbindung erforderlich) oder das gewünschte Siegel in einer Liste suchen (das funktioniert auch Offline). 

2. Refill

Refill Icon

Diese App setzt sich gegen Umweltverschmutzung durch Plastik ein. Sie zeigt Auffüllstationen in der Nähe an, bei denen man die eigene Wasserflasche wieder kostenlos mit frischem Wasser auffüllen kann. Das ist besonders auf Reisen super praktisch! Besonders in Ländern, in denen das Leitungswasser keine so gute Qualität aufweist wie bei uns zuhause. Leider findet man zurzeit noch nicht überall eine Auffüllstation. An einigen Orten, wie London zum Beispiel, findet man über 900 Stationen. In weniger bewohnten Regionen hingegen, auch in einigen Teilen von Deutschland, ist es schwierig, fündig zu werden. Damit es mehr Auffüllstationen geben kann, müssen noch mehr Menschen die App nutzen. Deswegen war es mir ein Anliegen, die App hier mit euch zu teilen. Ich finde die Idee super!

So funktioniert’s: Auf einer Karte werden einem die verfügbaren Auffüllstationen in der Nähe angezeigt. Wählt man eine aus, erhält man nähere Informationen. Neben dem Abrufen von Auffüllstationen kann man auch selbst Auffüllstationen hinzufügen, wenn man eine gefunden oder eingerichtet hat.

3. Share The Meal

Share The Meal Icon

Mit Share The Meal hilfst du dabei, bedürftige Kinder zu ernähren. 40 Cent reichen dabei aus, um ein Kind einen Tag lang zu ernähren. Alle Mahlzeiten werden vom United Nations World Food Programme verteilt. Als Nutzer der App erhält man Einsicht darüber, wie die Spende eingesetzt wird. Man kann auch monatlich Spenden, einen freien Betrag auswählen oder als Geschenk für jemand anderen Spenden. Insgesamt werden mehrere verschiedene Projekte unterstützt, die natürlich alle näher erläutert werden. Mehr als 2 Millionen Menschen haben Share The Meal bereits unterstützt, damit wurden über 56 Millionen Mahlzeiten geteilt! Eine super Sache. Die App selbst ist kostenlos. Wie viel man wann und wie oft spendet, legt man selbst fest. 

So funktioniert’s: App öffnen, Projekt auswählen, spenden. :)

4. HappyCow

HappyCow Icon

Diese App ist ein absolutes Muss für jeden, der sich pflanzlich ernährt. Veganer*innen und Vegetarier*innen finden hier sehr schnell Essensmöglichkeiten in der Nähe. Neben komplett veganen oder vegetarischen Cafés und Restaurants listet die App auch solche Gaststätten, die omnivore Speisen mit vegetarischen bzw. veganen Optionen anbieten. Besonders im Urlaub oder auf Reisen ist diese App eine riesige Hilfe! Der einmalige Preis von 5 Euro ist meiner Erfahrung nach absolut in Ordnung. Die App ist auf Deutsch gut nutzbar; die Beschreibungen von Cafés und Restaurants sind aber fast ausschließlich in englischer Sprache verfasst. 

So funktioniert’s: Einfach den Ort, an dem man nach Gastronomien sucht, eingeben. Man erhält eine Listenansicht von verfügbaren Restaurants und Cafés, Marktständen, Foodtrucks, etc. Zusätzliche Filter erleichtern die Suche. Man kann sich die Ergebnisse auch auf einer Karte anzeigen lassen. Neben einer Beschreibung kann man auch Öffnungszeiten und Bewertungen einsehen.

5. PETA ZWEI

PETA ZWEI Icon

Ebenfalls abzielend auf pflanzliche Ernährung, bietet die App PETA ZWEI einen praktischen Einkaufsguide. Damit ist sie besonders geeignet für Neu-Veganer und Neu-Veganerinnen. Welche Süßigkeiten sind nochmal vegan? Warte mal, war in der Nudelsauce nicht Käse drin? Diese App schafft schnelle Abhilfe. Alle hier aufgelisteten veganen Lebensmittel sind PETA-verifiziert. Die Datenbank wird mithilfe der Community stets aktualisiert und vergrößert. Die App ist kostenlos, juhuu!

So funktioniert’s: In der App kann man den Supermarkt oder auch Bäcker aussuchen, der einen interessiert und dort vegane Produkte durchstöbern. Oder man wählt die interessierende Kategorie aus und findet so schnell beispielsweise alle möglichen veganen Schokoladen.

6. UXA - Foodsharing

UXA Foodsharing Icon

Ähnlich wie TooGoodToGo möchte UXA Lebensmittel retten und so gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen. Diese App funktioniert dabei aber so, dass man selbst (und nicht Cafés, Restaurants oder Supermärkte) Essen einstellt, das man übrig hat oder für das man gerade keine Verwendung hat. Andere können sich die Lebensmittel dann abholen. Man kann natürlich auch selbst stöbern und sich Essen von anderen Menschen in der Nähe abholen. Die App ist leider noch nicht allzu bekannt, weshalb es auch hier stark darauf ankommt, wo man in Deutschland wohnt. Die Verfügbarkeit von Lebensmitteln ändert sich natürlich, wenn mehr Leute die App nutzen. Sie ist kostenlos.

So funktioniert’s: Auf der Startseite der App findet man Lebensmittel, die von anderen angeboten werden. Die Angebote lassen sich auch auf einer Karte darstellen. Außerdem kann man nach Produkten suchen. Möchte man selbst ein Lebensmittel einstellen, muss man lediglich ein Foto machen und einige grundlegende Informationen angeben. 

 

Welche Nachhaltigkeits-Apps nutzt du gerne? Schreibe es uns gerne in die Kommentare unter diesem Post!

Wenn du noch mehr über die Themen Nachhaltigkeit, Achtsamkeit oder gesunde Ernährung erfahren möchtest, schaue doch mal hier vorbei.

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