The June Challenge: Plastic-free Fridays

Der Mai neigt sich dem Ende zu, und ich dachte mir, dass es interessant wäre, mit dem Start des neuen Monats eine kleine Challenge zu starten. In vier Wochen werde ich die Ergebnisse meiner Challenge natürlich mit dir teilen. Wenn du mehr wissen möchtest oder Lust hast, bei der Challenge dabei zu sein, dann lies gerne weiter. Ich würde mich freuen, wenn wir die Sache gemeinsam angehen würden! ☺️

Worum geht’s?

Nachhaltigkeit liegt mir sehr am Herzen. Dennoch schaffe ich es noch nicht, komplett zero waste zu leben oder meinen Alltag durchgängig nachhaltig zu gestalten. Wenn man sich einmal mit dem Thema beschäftigt, merkt man erst, wie viele Bereiche des Lebens bezüglich der Nachhaltigkeit optimiert werden könnten und sollten! 

Leider lässt sich nicht alles von heute auf morgen umstellen. Am Anfang meiner, ich nenne es mal “Nachhaltigkeits-Reise”, habe ich mich oft schlecht gefühlt, weil ich gemerkt habe, an wie vielen Ecken ich noch nicht umweltbewusst handle. Mittlerweile jedoch habe ich akzeptiert, dass es sich dabei um einen längeren Prozess handelt. Von Tag zu Tag lerne ich mehr und komme meinem Ziel ein winziges bisschen näher. Ich weiß, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe. Und das ist in Ordnung. Jeder, der sich auch nur ein bisschen bewusster über seine tagtäglichen Gewohnheiten wird, und bereit ist, diese (in welchem Ausmaß auch immer) zu verändern, trägt zur Gesundheit unseres Planeten bei. Und natürlich hängt es auch immer wieder von äußeren Umständen ab, wie gut man einen nachhaltigen Lebensstil umsetzen kann. Trotzdem müssen wir uns davon nicht abhalten lassen. 

Auf diesem Blog habe ich schon mehrmals über die Plastik-Problematik und den zero-waste Lifestyle gesprochen. Hier kommst du zu den verwandten Beiträgen:

Wiederverwendbarer Kaffeebecher auf einem Tisch, an dem eine Frau an einem Laptop arbeitet

Photo by bellendo Online on Unsplash

Plastikfreie Freitage: Die Umsetzung

In meinem Alltag versuche ich bereits, möglichst keine Einwegprodukte zu verwenden. Auch achte ich darauf, so gut es geht unverpackte (bzw. nicht in Plastik verpackte) Lebensmittel einzukaufen. Und doch bin ich immer wieder aufs Neue überrascht darüber, wie schnell sich die gelbe Tonne mal wieder gefüllt hat. Also dachte ich mir, wäre es cool, mir selbst eine kleine Challenge zu stellen. Ab sofort wird Freitags kein Plastik mehr verwendet. Wenn ich so darüber nachdenke, welche Produkte ich dann nicht mehr verwenden “darf”, fallen mir zuerst in Plastik verpackte Lebensmittel, Plastikflaschen und Plastiktüten ein. Gut, das ist machbar. Was aber ist mit Tupperware, Kleidungsstücken mit Plastik-Anteilen, und meinen Kopfhörern? Auch in meinen übrigen elektronischen Geräten ist einiges an Plastik verbaut. Mache ich also zwangsweise gleichzeitig auch einen Digitalen Detox? :D Das kann ich mir leider nicht leisten, denn Handy, Laptop und Kopfhörer brauche ich für meine Arbeit. Bei diesen Geräten werde ich also eine Ausnahme machen. 

Puuh, erst wenn ich wirklich darüber nachdenke, wird mir nochmal bewusst, in wie vielen Gegenständen des täglichen Bedarfs Plastik enthalten ist. Aber genau darum geht es ja auch: Sich Gedanken zu machen darüber, wofür Plastik verwendet wird. In manchen Bereichen ist es auch nach wie vor schwierig, das Plastik zu ersetzen, denn es ist ja nicht ohne Grund ein so beliebtes Material, gerade in der Industrie. Vordergründig geht es an den Plastikfreien Freitagen darum, Einwegplastik zu vermeiden. Alles weitere ist ein Bonus…

Ich bin wirklich gespannt, was dabei rumkommt und ob sich meine Sicht auf Plastik noch ein weiteres Mal verändert. Ich versuche, meine Plastikfreien Freitage so gut es geht zu dokumentieren und in einer Art “Tagebuch” festzuhalten. Nach vier Wochen möchte ich meine Eindrücke auf diesem Blog mit euch teilen. 

Lass uns das gemeinsam machen!

Was mich natürlich wahnsinnig freuen würde, wäre, wenn du auch mitmachst. Oder vielleicht hast du diese oder eine ähnliche Challenge schon einmal durchgeführt? Dann berichte mir super gerne davon in den Kommentaren unter diesem Artikel!

Vielleicht schaffe ich es, auch den Rest meiner Familie oder meine Freunde dazu zu kriegen, sich dieser Challenge zu stellen. Denn im Endeffekt können wir ja eigentlich nur davon profitieren, oder? Und unser Planet sowieso. ☺️


Wenn du noch mehr über die Themen Nachhaltigkeit, Achtsamkeit oder gesunde Ernährung erfahren möchtest, schaue doch mal here vorbei.

Zitronen in einem Beutel: Plastikfrei Challenge plastikfrei einkaufen

Photo by Gaelle Marcel on Unsplash

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