Wie du achtsam durch die Weihnachtszeit kommst + KOSTENLOSER ACHTSAMKEITS-ADVENTSKALENDER ZUM DOWNLOAD

Erinnerst du dich an das Jahr, in dem das “Juhuu, die Adventszeit ist da!” zu einem “Oh Gott, ist es etwa schon wieder Dezember?” geworden ist? Mit dem Älterwerden verliert die Weihnachtszeit oftmals ihren Zauber – besonders auch dadurch, dass Verantwortlichkeiten zunehmen und einem die Zeit immer schneller durch die Finger zu rinnen scheint. Geschenke müssen gekauft und die Festtage geplant werden. Dann sind da auch noch diverse Weihnachtsfeiern, ein Baum der geschmückt werden muss und Plätzchen, die gebacken werden wollen. Die Kaufhäuser und Geschäfte sind überfüllt und das Herumgeschiebe auf dem Weihnachtsmarkt erträgt man eigentlich auch nur mit dem ein oder anderen Glühwein intus, oder? Will heißen, dass die Weihnachtszeit für viele von uns sehr anstrengend ist und die Vorfreude auf das Fest der Liebe enorm getrübt wird. 

Wie also kommen wir stressfreier durch die Adventszeit? Wie kann uns Achtsamkeit dabei helfen, Entschleunigung und Gelassenheit in die hektischste Phase des Jahres zu bringen?

Tipps für eine achtsame Weihnachtszeit

Komme ins Hier und Jetzt zurück

Achtsam zu sein bedeutet, die gesamte Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu lenken und den gegenwärtigen Moment ohne Wertung zu erleben. Und genau hier scheitern wir so oft in stressigen Zeiten. Anstatt in der Gegenwart zu sein, stecken wir mit einem Bein in der Vergangenheit und mit dem anderen in der Zukunft fest. Die Gedanken und To-Do-Listen, die uns in der Weihnachtszeit neben dem eh schon stressigen Alltag zusätzlich beschäftigen, erschweren uns die Wahrnehmung des aktuellen Moments. In unseren Köpfen überschlagen sich die Gedanken und führen dazu, dass wir innerlich den ganzen Tag auf Zack sind. 

Hier kann ein erster Schritt sein, sich einmal alle To-Dos und Erledigungen, die anstehen, auf einem großen Blatt Papier zu veranschaulichen und übersichtlich aufzuschreiben. So schaffst du Platz in deinem Kopf und hast alles auf einmal im Blick. Notiere alles, was dir einfällt, sei es noch so eine Kleinigkeit. 

Eine weitere Möglichkeit, blitzschnell wieder im Hier und Jetzt anzukommen, bieten dir deine Sinne. Egal wo du gerade bist oder was du gerade machst, halte kurz inne und nimm wahr, was um dich herum geschieht. Was hörst du? Welche Gerüche liegen in der Luft? Was fühlst du? Welchen Geschmack nimmst du wahr? schmeckst du? Was siehst du? Diese kleine Übung kann Großes bewirken und dir dabei helfen, von Innen heraus zu entspannen.

Deine Atmung ist ein ähnlich wirksames Tool. Wenn dir mal wieder alles zu viel wird oder dir der Kopf raucht von all den Dingen, an die du denken musst, dann atme mehrmals tief über die Nase in den Bauch ein. Lass die Luft durch deinen Mund wieder entweichen und versuche dabei bewusst, deine Muskeln zu entspannen. Empfinden wir Stress, spannen wir häufig unsere Bauch-, Kiefer-, Gesichts-  oder Schultermuskeln an, ohne dass wir es überhaupt merken. Lass. los.

Hier bekommst du weitere Ideen für Achtsamkeits-Übungen für zwischendurch.

Mach’ mal ne Pause!

Ja, richtig gehört. Gerade wenn wir viel zu tun haben und von einem Termin zum Nächsten rennen, gönnen wir uns kaum Auszeiten – schließlich haben wir doch noch soo viel zu erledigen! Besonders in solchen Momenten ist es aber wichtig, dass wir Pausen einlegen. Kurz innehalten, runterkommen, etwas tun, das uns Freude bereitet oder uns auf andere Gedanken bringt. Hier reichen auch mal nur fünf Minuten, die uns entspannen und frischen Wind in unsere Gedanken bringen können. 

Also dreh dein liebstes Weihnachtslied auf, mache dir eine Tasse Tee oder ziehe dich für eine kurze 5-Minuten-Meditation an einen stillen Ort zurück. 

Überlege dir auch, bei welchen Aufgaben und Erledigungen du dir Hilfe holen kannst. Andere Menschen um Hilfe zu bitten ist keine Schande. Aufgaben aufzuteilen erleichtert die Vorbereitung und macht auch noch Spaß! 

Person sitzt mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden neben Geschenken in der Weihnachtszeit
Photo by Thought Catalog on Unsplash
Arbeite an deiner Einstellung

Ich kann es nicht oft genug predigen: Deine Gedanken bestimmen, wie du dich fühlst und wie du letztendlich deinen Tag erlebst. Mache dir also bewusst positive Gedanken, zum Beispiel indem du zwischendurch an eine Sache denkst, für die du dankbar bist. Oder dich auf das konzentrierst, was für dich wirklich wichtig ist. Oder indem du versuchst, eine unbefriedigende Situation mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Auch ein “gezwungenes” Lächeln kann einiges bewirken: Beim Lächeln werden Glückshormone freigesetzt und dein Körper suggeriert deinem Gehirn, dass du glücklich bist. Probier’s mal aus, und zwar am besten jetzt. Komm schon, erst der eine Mundwinkel, und dann der andere. Ist gar nicht so schwierig, oder? 

Hier kann auch Journaling oder Visualisierung helfen. Schreibe dir deine Gedanken und Sorgen vom Herzen, reflektiere abends deinen Tag und erinnere dich bewusst an eine Sache, die an diesem Tag gut gelaufen ist. Du kannst dir auch ein paar Minuten Zeit nehmen und dir in Gedanken das für dich perfekte Weihnachtsfest ausmalen. Wie möchtest du deinen Mitmenschen begegnen? Worauf kommt es an den Festtagen für dich an? Wie kannst du anderen eine Freude bereiten? Was kannst du tun, um dich im Kreise von schwierigen Verwandten wohl zu fühlen? Sei hierbei ganz ehrlich mit dir selbst. Achte auf dich selbst und erlaube dir, jegliche Gefühle zuzulassen. Und erinner dich daran, dass du GUT GENUG bist. Du machst jetzt schon einen super Job, davon bin ich überzeugt! 

Achtsam durch die Weihnachtszeit mit unserem Achtsamkeits-Adventskalender

Als kleine Achtsamkeits-Inspiration für jeden Tag der Adventszeit habe ich einen kleinen Achtsamkeits-Adventskalender für dich zusammengestellt. Du kannst ihn dir ausdrucken oder als Hintergrund auf deinem Computer sichern. Er soll dich durch die doch eigentlich so besinnliche Weihnachtszeit tragen und dir ins Gedächtnis rufen, achtsam mit dir selbst zu sein. Er soll dich auch daran erinnern, dass es in Ordnung ist, Pausen einzulegen, mal einen Gang herunter zu schalten oder dir selbst etwas Gutes zu tun. Damit das “Oh Gott, ist es etwa schon wieder Dezember?” wieder zu einem “Juhuu, die Adventszeit ist da!” wird. 

Um zur Achtsamkeits-Adventskalender-PDF zu gelangen, klicke hier oder einfach auf das folgende Bild.

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Frau schaut mit Baby auf dem Arm auf einen leuchtenden Weihnachtsbaum
Photo by Irina Murza on Unsplash

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